Wartung und Störungsbeseitigung
Wenn eine Anlage steht, kostet jede Minute Geld. Wir suchen Fehler systematisch, beheben sie fachgerecht und helfen Ihnen, Störungen durch regelmäßige Wartung vorzubeugen.
- Systematische Fehlersuche
- Wartung nach Absprache
- Dokumentierte Reparatur
Wenn die Anlage steht, helfen wir
Ein ausgelöster Schutzschalter, eine Maschine, die nicht anläuft, oder ein Bereich ohne Strom: Störungen kommen meist ungelegen.
Wir gehen bei jeder Störung systematisch vor. Statt auf Verdacht Teile zu tauschen, grenzen wir den Fehler mit Messungen Schritt für Schritt ein. So finden wir die eigentliche Ursache und verhindern, dass dieselbe Störung kurz darauf wieder auftritt.
Rufen Sie uns an, beschreiben Sie das Problem, und wir stimmen mit Ihnen ab, wann wir vor Ort sind. Für Betriebe in Lorsch, im Kreis Bergstraße und im Rhein-Neckar-Raum sind wir von unserem Sitz in Lorsch aus gut erreichbar.
Nach der Reparatur prüfen wir die Schutzmaßnahmen und die Funktion der Anlage. Erst wenn alles einwandfrei läuft, geben wir die Anlage wieder für den Betrieb frei.
So gehen wir bei der Fehlersuche vor
Ein klarer Ablauf spart Zeit und sorgt dafür, dass der Fehler dauerhaft behoben ist.
Aufnahme
Wir fragen nach Symptomen, Meldungen und den letzten Änderungen an der Anlage.
Eingrenzen
Mit Messungen an Verteilung, Leitungen und Komponenten grenzen wir den Fehler systematisch ein.
Beheben
Wir reparieren oder tauschen das defekte Bauteil und prüfen die Schutzmaßnahmen.
Dokumentieren
Sie erhalten einen Bericht mit Ursache, Arbeiten und Empfehlungen zur Vorbeugung.
Häufige Ursachen für Ausfälle
Viele Störungen haben ähnliche Ursachen. Diese finden wir besonders oft.
Auslösende Schutzschalter
Isolationsfehler, defekte Geräte oder überlastete Stromkreise lassen Sicherungen und Fehlerstrom-Schutzschalter auslösen.
Lockere Verbindungen
Gelockerte Klemmstellen erwärmen sich, führen zu Ausfällen und können im schlimmsten Fall einen Brand auslösen.
Verschleiß
Schütze, Relais, Lüfter und Motoren nutzen sich mit der Zeit ab und fallen dann ohne Vorwarnung aus.
Regelmäßige Wartung
Die beste Störung ist die, die gar nicht erst entsteht.
Bei einer Wartung kontrollieren wir die wichtigen Bauteile Ihrer elektrischen Anlagen, ziehen Klemmstellen nach, reinigen Lüfter und Filter und tauschen verschlissene Teile, bevor sie ausfallen. Die Termine planen wir so, dass Ihre Produktion möglichst wenig beeinträchtigt wird.
Umfang und Intervalle legen wir nach Absprache gemeinsam mit Ihnen fest. Die Wartung lässt sich gut mit den Prüfungen nach DGUV V3 kombinieren.
Bestandteile einer Wartung
- Sichtkontrolle von Verteilungen und Schaltschränken
- Nachziehen und Prüfen von Klemmstellen
- Kontrolle von Schützen, Relais und Schutzgeräten
- Reinigung von Lüftern und Filtermatten
- Funktionsprüfung von Fehlerstrom-Schutzschaltern
- Bericht mit Empfehlungen für anstehende Arbeiten
Wir betreuen die gesamte Elektrik
Ob Gebäudeinstallation oder Maschine: Wir kümmern uns um alle elektrischen Anlagen in Ihrem Betrieb.
Verteilungen & Gebäude
Hauptverteilung, Unterverteilungen, Steckdosenstromkreise und die gesamte fest installierte Elektrik.
Maschinen & Anlagen
Anschlüsse, Schaltschränke und Steuerungstechnik von Maschinen in Produktion und Werkstatt.
Beleuchtung & Außenanlagen
Hallen-, Büro- und Außenbeleuchtung, Tore, Schranken und weitere Anlagen rund um das Gebäude.
Angebot für Wartung und Störungsdienst anfragen
Beschreiben Sie uns kurz Ihr Vorhaben. Wir melden uns zeitnah und stimmen einen Termin vor Ort mit Ihnen ab.
So entsteht ein passender Wartungsplan
Eine gute Wartung richtet sich nach Ihren Anlagen und Ihrem Betriebsablauf, nicht nach einem starren Schema.
Bestandsaufnahme der Anlagen
Am Anfang steht eine Übersicht: Welche Verteilungen, Schaltschränke und Maschinen gibt es, wie alt sind sie und welche sind für den Betrieb besonders wichtig? Eine Anlage, deren Ausfall die ganze Produktion stoppt, braucht mehr Aufmerksamkeit als ein selten genutztes Gerät. Aus dieser Bewertung entsteht eine Liste mit Prioritäten, die die Grundlage für den Wartungsplan bildet.
Intervalle nach Beanspruchung
Wie oft gewartet wird, hängt von Laufzeit, Belastung, Umgebung und den Vorgaben der Hersteller ab. Staub, Wärme, Feuchtigkeit und Vibrationen verkürzen die Intervalle. Sinnvoll ist es, die Wartung mit den Prüfungen nach DGUV V3 abzustimmen, damit Anlagen nicht mehrfach abgeschaltet werden müssen. Die Richtwerte für die Prüfungen finden Sie in unserem Ratgeber zu den Prüffristen nach DGUV V3.
Wartung im Betriebskalender
Wartungen, für die Anlagen abgeschaltet werden müssen, legen wir nach Absprache in Zeiten mit wenig Betrieb, etwa in Schichtpausen, an Brückentagen oder in die Betriebsferien. Rechtzeitig angekündigte Abschaltungen ermöglichen es Ihrem Team, Aufträge vorzuziehen oder umzuplanen. Nach jedem Termin erhalten Sie einen Bericht mit dem Zustand der Anlagen und Empfehlungen.
Was Sie bei einer Störung selbst tun können
Sicherheit geht vor
Riecht es verbrannt, sind Verfärbungen an Verteilungen zu sehen oder ist ein Knistern zu hören, schalten Sie den betroffenen Bereich ab, soweit das gefahrlos möglich ist, und halten Sie Abstand. Öffnen Sie keine Verteilungen oder Schaltschränke, wenn Sie keine Elektrofachkraft sind. Löst ein Schutzschalter nach dem Wiedereinschalten sofort erneut aus, sollte er nicht immer wieder eingeschaltet werden, denn dann liegt meist ein Fehler vor.
Informationen sammeln
Je genauer die Beschreibung, desto schneller die Fehlersuche. Notieren Sie, wann die Störung auftrat, was gerade lief, welche Meldungen das Display der Maschine anzeigt und welcher Schutzschalter ausgelöst hat. Fotos von Anzeigen und Verteilungen helfen ebenfalls. Wichtig ist auch, ob kurz vorher etwas verändert wurde, etwa eine neue Maschine, ein Umbau oder Arbeiten anderer Firmen.
Notfallunterlagen griffbereit
Eine Mappe mit dem Übersichtsplan der Verteilungen, den Stromlaufplänen wichtiger Maschinen und den Telefonnummern der Ansprechpartner spart im Ernstfall wertvolle Zeit. Wir helfen Ihnen gern, diese Unterlagen zusammenzustellen und nach Änderungen aktuell zu halten.
- Übersicht aller Verteilungen mit Standort
- Stromlaufpläne der wichtigsten Maschinen
- Ansprechpartner intern und extern
- Liste kritischer Ersatzteile
Ausfälle früh erkennen
Viele Ausfälle kündigen sich an. Wer die Zeichen kennt, kann rechtzeitig handeln.
Warnzeichen ernst nehmen
Typische Vorboten sind warme oder verfärbte Abdeckungen, ein Geruch nach erhitztem Kunststoff, brummende Schütze, flackernde Beleuchtung und Fehlerstrom-Schutzschalter, die gelegentlich ohne erkennbaren Grund auslösen. Auch Motoren, die schwerer anlaufen als früher, sollten geprüft werden. Wer solche Beobachtungen meldet, bevor es zum Ausfall kommt, spart in der Regel Zeit und Geld.
Verschleißteile kennen
Bestimmte Bauteile haben eine begrenzte Lebensdauer. Dazu gehören Lüfter und Filtermatten in Schaltschränken, Schütze und Relais mit vielen Schaltspielen, Netzteile, Akkus in unterbrechungsfreien Stromversorgungen und Leuchtmittel in schwer zugänglichen Höhen. Werden sie im Rahmen der Wartung rechtzeitig getauscht, sinkt das Risiko eines ungeplanten Stillstands deutlich.
Eine Ersatzteilstrategie entwickeln
Für Anlagen, deren Ausfall teuer ist, lohnt sich ein kleiner Bestand an kritischen Ersatzteilen vor Ort. Voraussetzung ist eine Liste mit genauen Typenbezeichnungen. Dabei fällt auch auf, welche Komponenten der Hersteller nicht mehr liefert. Für diese Teile sollte rechtzeitig ein Nachfolger festgelegt werden, bevor sie im Störungsfall gebraucht werden.
Direkte und indirekte Kosten
Bei einem Ausfall fallen nicht nur die Reparatur und das Ersatzteil ins Gewicht. Hinzu kommen Mitarbeiter, die nicht arbeiten können, verschobene Liefertermine, Ausschuss bei abgebrochenen Prozessen und im schlimmsten Fall verdorbene Ware. Diese Folgekosten übersteigen den Aufwand für die Reparatur oft deutlich.
Wartung als planbare Ausgabe
Eine regelmäßige Wartung macht einen Teil dieser Risiken planbar. Ihr Aufwand hängt vor allem von der Anzahl und Größe der Anlagen, ihrer Zugänglichkeit und den möglichen Arbeitszeiten ab. Gemeinsam legen wir fest, welche Anlagen regelmäßig gewartet werden und welche nur im Bedarfsfall betreut werden. So investieren Sie dort, wo ein Ausfall am meisten kostet.
Fragen zu Ihrem Projekt?
Rufen Sie uns an. Wir beraten Sie persönlich zu Wartung und Störungsdienst und finden die passende Lösung.
Was im Wartungsbericht steht
Ein Wartungsbericht soll nicht nur belegen, dass jemand da war, sondern Ihnen zeigen, wie es um Ihre Anlagen steht. Diese Angaben gehören hinein:
- Gewartete Anlagen mit Standort und Kennzeichnung
- Durchgeführte Arbeiten und getauschte Teile
- Festgestellte Mängel mit Fotos
- Einschätzung der Dringlichkeit
- Empfehlungen für die nächsten Monate
Mängel richtig einordnen
Nicht jeder Mangel muss sofort behoben werden. Wir unterscheiden zwischen Mängeln, die eine Gefahr darstellen und sofort beseitigt werden müssen, solchen, die zeitnah behoben werden sollten, und Punkten, die beobachtet werden. So können Sie Budget und Termine planen und wissen, wo Handlungsbedarf besteht.
Die Historie nutzen
Werden Störungen und Wartungen über Jahre dokumentiert, zeigen sich Muster: Ein Schütz, das jedes Jahr getauscht werden muss, ein Stromkreis, der im Sommer häufig auslöst, eine Maschine mit wiederkehrenden Fehlern. Solche Muster deuten auf eine Ursache hin, die sich beheben lässt, statt immer wieder nur die Folgen zu reparieren.
Sicherer Zustand der Anlagen
Als Unternehmer sind Sie dafür verantwortlich, dass elektrische Anlagen und Geräte in Ihrem Betrieb in einem sicheren Zustand sind. Die DGUV Vorschrift 3 verlangt, dass sie nur von einer Elektrofachkraft oder unter deren Leitung und Aufsicht errichtet, geändert und instand gehalten werden. Die Betriebssicherheitsverordnung fordert zusätzlich, Arbeitsmittel regelmäßig zu prüfen und instand zu halten.
Was eigene Mitarbeiter übernehmen dürfen
Einfache Aufgaben wie das Betätigen der Prüftaste von Fehlerstrom-Schutzschaltern oder Sichtkontrollen können auch eigene Mitarbeiter übernehmen. Für Arbeiten an der Elektrik selbst braucht es eine Elektrofachkraft. Elektrotechnisch unterwiesene Personen dürfen festgelegte Tätigkeiten unter Leitung und Aufsicht einer Elektrofachkraft ausführen. Welche das sind, sollte schriftlich geregelt sein.
Nachweise aufbewahren
Prüfprotokolle, Wartungsberichte und Nachweise über Reparaturen sollten geordnet aufbewahrt werden. Nach einem Schaden fragen Berufsgenossenschaft und Versicherung danach, ob die Anlagen ordnungsgemäß geprüft und instand gehalten wurden. Mit vollständigen Unterlagen können Sie das jederzeit belegen.
Beleuchtung und Sicherheitsbeleuchtung
Defekte Leuchten in Hallen und auf Verkehrswegen sind ein Sicherheitsrisiko, gerade in großer Höhe, wo der Tausch aufwendig ist. Sicherheitsleuchten und Rettungszeichen müssen nach DIN EN 50172 regelmäßig geprüft werden: monatlich auf ihre Funktion und einmal im Jahr auf die volle Betriebsdauer im Batteriebetrieb. Diese Kontrollen lassen sich gut in die Wartung einbinden.
Tore, Schranken und Außenanlagen
Rolltore, Schranken und Außenbeleuchtung sind Wind, Wetter und täglicher Beanspruchung ausgesetzt. Kraftbetätigte Tore müssen nach der Arbeitsstättenregel ASR A1.7 mindestens einmal jährlich von einem Sachkundigen geprüft werden. Wir kümmern uns um die Elektrik der Antriebe und Steuerungen, etwa um Zuleitungen, Schaltgeräte und Sicherheitseinrichtungen.
Überspannungsschutz kontrollieren
Überspannungsschutzgeräte in den Verteilungen schützen Ihre Anlagen vor Schäden durch Blitzeinschläge und Schaltvorgänge im Netz. Nach einem schweren Gewitter oder in regelmäßigen Abständen sollte die Anzeige der Ableiter geprüft werden. Hat ein Gerät angesprochen, muss es getauscht werden, sonst ist der Schutz beim nächsten Ereignis nicht mehr vorhanden.
Wartung & Störung: häufige Fragen
Ihre Frage ist nicht dabei? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns, wir beraten Sie gern.
Wie melde ich eine Störung?
Am schnellsten telefonisch unter 06251 803 79 14. Beschreiben Sie kurz, welche Anlage betroffen ist, was zuletzt passiert ist und ob Meldungen oder Fehlercodes angezeigt werden. Das hilft uns, passende Messgeräte und Ersatzteile mitzubringen.
Was ist der Vorteil einer regelmäßigen Wartung?
Bei einer Wartung fallen lockere Klemmstellen, verschlissene Schütze oder verschmutzte Lüfter auf, bevor sie zu einem Ausfall führen. Die Arbeiten lassen sich planen und in ruhige Zeiten legen, statt mitten in der Produktion zu passieren.
Können wir einen Wartungsvertrag abschließen?
Nach Absprache vereinbaren wir mit Ihnen feste Wartungsintervalle für Ihre Anlagen. Umfang und Rhythmus richten sich nach Art und Nutzung der Anlage und werden gemeinsam festgelegt.
Was passiert, wenn ein Ersatzteil nicht vorrätig ist?
Dann sichern wir die Anlage, besorgen das passende Teil und vereinbaren mit Ihnen einen Termin für den Einbau. Wenn möglich, schaffen wir bis dahin eine sichere Übergangslösung, damit der übrige Betrieb weiterlaufen kann.
Dokumentieren Sie die Reparatur?
Ja. Sie erhalten einen Bericht mit Fehlerursache, durchgeführten Arbeiten und getauschten Bauteilen. So lassen sich wiederkehrende Störungen erkennen und gezielt beheben.
Was sollten wir tun, bis Sie vor Ort sind?
Schalten Sie den betroffenen Bereich ab, wenn das gefahrlos möglich ist, sperren Sie ihn ab und sammeln Sie Informationen: Zeitpunkt, Meldungen, ausgelöste Schutzschalter und Fotos. Öffnen Sie keine Verteilungen, wenn Sie keine Elektrofachkraft sind.
Darf unser Hausmeister einen ausgelösten Schutzschalter wieder einschalten?
Einen ausgelösten Leitungsschutzschalter oder Fehlerstrom-Schutzschalter einmal wieder einzuschalten, ist in der Regel unproblematisch. Löst er sofort erneut aus, liegt ein Fehler vor. Dann sollte eine Elektrofachkraft die Ursache suchen.
Welche Ersatzteile sollten wir vorrätig haben?
Das hängt von Ihren Anlagen ab. Bewährt haben sich Teile, die häufig verschleißen und deren Ausfall teuer ist, etwa Schütze, Relais, Netzteile, Sicherungen und Lüfter wichtiger Schaltschränke. Grundlage ist eine Liste mit genauen Typenbezeichnungen.
Lässt sich die Wartung mit der Prüfung nach DGUV V3 verbinden?
Ja. Wenn Wartung und Prüfung in einem Termin stattfinden, müssen Anlagen nur einmal abgeschaltet werden. Das spart Zeit und stört den Betrieb weniger.
Wer darf an unseren elektrischen Anlagen Reparaturen ausführen?
Reparaturen an der Elektrik dürfen nur Elektrofachkräfte ausführen oder Personen, die unter deren Leitung und Aufsicht arbeiten. So verlangt es die DGUV Vorschrift 3. Einfache Kontrollen wie das Betätigen der Prüftaste eines Fehlerstrom-Schutzschalters kann jeder unterwiesene Mitarbeiter übernehmen.
Von Lorsch aus sind wir im Kreis Bergstraße, an der Bergstraße bis Darmstadt und im Rhein-Neckar-Raum für Sie im Einsatz.
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